Einheimische und eingewanderte Generationen der digitalen Welt

Die digitale Welt wächst und verändert sich ständig um uns herum. Viele empfinden dies als Schwierigkeit und Quelle der Frustration; Aber jüngere Generationen betrachten es als die natürliche Lebensweise.

In einem Artikel aus dem Jahr 2001 führte der amerikanische Pädagoge, Dozent und Autor Marc Prensky die Begriffe "Digital Native" und "Digital Immigrant" ein, um die beiden Gruppen zu beschreiben und zu erklären, warum ihre Unterschiede so viele Probleme in der Bildung verursachen.

Die jüngeren Generationen sind in einer Welt aufgewachsen (oder direkt in diese hineingeboren worden), in der sie seit frühester Kindheit von digitalen Werkzeugen umgeben sind: Computern, Webcams, Smartphones oder dem Internet. Das Gehirn von Kindern ist formbar, was bedeutet, dass sie sich an die Verwendung solcher Werkzeuge anpassen: Sie denken und lernen anders und haben eine andere Beziehung zur Technologie als frühere Generationen. Einige Untersuchungen legen sogar nahe, dass sich ihre neuronale Struktur ändern könnte. Sie sind die Digital Natives.

Die älteste Generation unter ihnen sind die Millenials, auch Generation Y genannt, die zwischen Anfang der 80er und Mitte der 90er Jahre geboren wurden. (Sie werden Millenials genannt, weil sie um die Jahrtausendwende in die Erwachsenengesellschaft eintraten.) Viele von ihnen hatten noch eine Kindheit ohne digitale Geräte, aber sie entwickelten sich relativ früh zur digitalen Kultur. Es folgte die Generation Z, die "Zoomer", die zwischen Ende der 90er und Anfang der 2010er Jahre geboren wurden und bereits in sehr jungen Jahren über einen Internetzugang verfügten. Die jüngste Generation ist die Generation Alpha ab Anfang der 2010er Jahre, von denen die meisten Kinder von Millenials sind.

Und neben den Eingeborenen gibt es die Einwanderer: jene Generationen, die erst als Erwachsene gelernt haben, digitale Geräte zu benutzen. Genau wie beim Sprachenlernen unterscheidet das Gehirn zwischen Wissen, das als Kind und als Erwachsener erlernt wurde und speichert die Informationen unterschiedlich. In der realen Welt wird ein Einwanderer immer einen ausländischen Akzent behalten; In ähnlicher Weise kann ein digitaler Einwanderer auch von den Eingeborenen unterschieden werden: Er lernt vielleicht moderne Technologien (möglicherweise sogar besser als ein Jugendlicher), aber er wird sie immer noch etwas anders verwenden. Denken Sie an den Büroangestellten, der ein Dokument druckt, um es Korrektur zu lesen und Änderungen in der Tinte zu markieren, anstatt die Korrekturfunktion seines Textverarbeitungsprogramms zu verwenden. oder der ältere Verwandte, der Sie am Telefon anruft, um zu fragen, ob Sie die E-Mail erhalten haben, die er gesendet hat. Selbst die fleißigsten Einwanderer werden gelegentlich auftauchen und keine perfekte Vorstellung davon haben, wie Facebook, Twitter und Instagram genau genutzt werden und welche mit wem gerade cool ist.

Dieser Generationsunterschied wird zu einem Problem in der Schule, wenn ältere digitale Einwanderer versuchen, Eingeborene zu unterrichten, und von den Schwierigkeiten verblüfft sind. Einheimische haben sich seit ihren frühen Jahren daran gewöhnt, Informationen schnell zu empfangen und zu verarbeiten, zuerst ein Diagramm oder Bild zu sehen und erst die Erklärung zu lesen. Sie sind es gewohnt, Multitasking zu betreiben, zu lernen, Musik zu hören oder etwas anderes zu tun. Beim Surfen im Internet lernen sie nicht, indem sie Kapitel für Kapitel lesen, sondern durch wahlfreien Zugriff: Folgen Sie Links auf diese oder jene Weise und setzen Sie das Material in ihrem Kopf zusammen. Es ist kein Wunder, dass die traditionelle Pädagogik mit ihrem langsamen Unterrichtstempo, ihrer streng linearen Logik und ihrer "Tell and Test" -Methode für sie nicht funktioniert: Sie unterscheidet sich erheblich von den Lernmethoden, in die sie hineingeboren wurden.

Wir bei Logiscool sind der Meinung, dass es wichtig ist, die neueste Generation von Digital Natives mit der digitalen Kompetenz auszustatten, die sie im Leben benötigen. Unsere jungen Trainer denken ähnlich wie sie und geben ihr Wissen spielerisch weiter, wobei sie sich an die natürlichen Lernmethoden und das Tempo der Kinder anpassen. Unsere 4 bis 5 Monate dauernden Kurse unterrichten Programmierung und andere digitale Fächer wie Videoproduktion und Robotik. Alternativ können Kinder in unseren Workshops mit 6 bis 10 Sitzungen schneller in weitere spannende Themen wie die Entwicklung mobiler Apps, 3D-Design, digitale Illustration und Minecraft-Modding eintauchen. Melden Sie sich für unsere Kurse oder Workshops an und lernen Sie die erfahrungsbasierte Lehrmethode kennen, die wir für Digital Natives entwickelt haben!

Kurse: https://www.logiscool.com/de/courses

Workshops: https://www.logiscool.com/de/workshops

Teilen